Cornelis-Quartett

Das Cornelis-Quartett ist eines der wenigen Quartettensembles, die sich dem Originalklang des 18. und 19. Jahrhunderts verschrieben haben und verdankt seine Entstehung dem 300. Geburtstag Friedrich des Großen: im Jahre 2011 fanden sich die vier Musikerinnen zusammen, um ihr erstes gemeinsames Programm, das sich auf den Berliner Hof um etwa 1780 bezog, vorzubereiten.

Ein besonderer Höhepunkt war zweifelsohne die Auseinandersetzung mit Beethovens op. 131 und die Aufführung im Rahmen des Musikfests der Alten Oper Frankfurt 2014 (in einem Konzert mit Christiane Karg und Malcolm Martineau), welche mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

Von Anfang an setzte das Quartett darauf, ein breites Repertoire zu pflegen und dabei auch Werke und Komponisten aufzuführen, die sonst nur selten den Weg in den Konzertsaal finden.

Die Mitglieder des Quartetts sind seit mehr als 20 Jahren mit der historischen Aufführungspraxis vertraut und musizieren regelmäßig gemeinsam in der Akademie für Alte Musik Berlin. So ist es Ihnen selbstverständliches Anliegen, die Musik nicht nur auf Instrumenten der jeweiligen Epoche zu spielen, sondern auch durch die Auseinandersetzung mit dem ursprünglichen Notentext und historischer Spielweise lebendig zum "sprechen" zu bringen.

Ihr breites stilistisches Spektrum verdanken sie auch Ihrer Tätigkeit in europäischen Spitzenensembles wie dem Chamber Orchestra of Europe, der Kammerakademie Potsdam, Das Kleine Konzert, der Holland Baroque Society und der Nederlandse Bachvereniging, in denen die Musikerinnen beheimatet sind.

 

"Henriette Scheytt und Barbara Halfter (Violinen), Annette Geiger (Viola) und Barbara Kernig (Cello) tauchten mit intensivem Einsatz und punktgenauem Zusammenspiel in diese betörend-revolutionäre Musik ein. So kann man dieses Werk nur liebgewinnen."
(Frankfurter Neue Presse, 04.10.2014)